Weitere Fische im Angebot – Standort Kirchberg/Iller

Im folgenden stelle ich weitere, im November 2018 importiere Fische vor, die sich aber nicht in der Anlage in Laupheim, sondern in Kirchdorf an der Iller befinden. Gleichwohl können auch diese Fische erworben werden. Nach und nach werden von allen Fischen Einzelbilder erstellt und eingepflegt. Viel Spaß beim Anschauen:

Hier handelt es sich um Beni Kikokuryu von Chogoro. Die Fische sind etwa 18-22 cm lang. Preis: 99,00 €/Stück

Wunderschöne Nissai Showa von Sekiguchi. Preis: 1.500,00 €

Bei diesen 5 Boxen handelt es sich um Nissai von Shinoda. Darunter finden sich Ginrin Showa, Doitsu Showa, Doitsu Sanke, Doitsu Kohaku und Hi Utsuri. Preis 150,00 €/Stück. Die Box mit den 6 Nissai Ginrin Showa kostet 199,00 €/Stück.

Wunderschöne Nissai von Kase. Preis 999,00 €/Stück

Nissai von sehr guter Qualität von Kaneko, darunter Shiro Utsurui, Goromo und Goshiki, Preis 550,00 €/Stück.

Nissai von Yagenji, Preis je Stück 500,00 €. Von demselben Züchter findet sich noch ein wunderschöner Goromo mit 68 cm und ein ebenso schöner Showa mit 71 cm zum Preis von je 2.999,00 €.

Es konnte eine Box Small Nissai von Otsuka selektiert werden. Sehr schöne Qualität zum Preis von nur 99,00 €/Stück.

Hier sehen Sie zwei besondere Fische von Hosokai. Einen Kujaku mit enormen Körper und einen sehr schönen Goromo. Preis je Stück 1.999,00 €.

 

 

 

 

 

 

 

Japanreise 2018

Im Folgenden habe ich einen kleinen Reisebericht zu meiner Japanreise vom 27.10.2018 bis 03.11.2018 erstellt. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Bilder anschauen:

Am 27.10. habe ich mich um 12 Uhr mittags auf den Weg nach München zum Flughafen gemacht. Die Maschine der Lufthansa hob pünktlich um 16.45 Uhr zu dem 11 Stunden und 30 Minuten Non-Stop Flug nach Tokio ab. Eine echte Qual, bis diese Zeit abgesessen ist.

Nach der Ankunft in Tokio ist es in der Millionenmetropole eine echte Herausforderung, mit der U-Bahn vom Flughafen Tokio-Haneda an den Hauptbahnhof nach Tokio zu gelangen. Von dort bin ich auch den Shinkansen nach Nagaoka gewechselt. Nach der 2-Stündigen Schnellzugfahrt wurde ich von meinem Guide abgeholt und in das Hotel verfrachtet. Der Blick ins „Bad“ spricht Bände über die Platzvorstellungen in Japan. Da war es höchste Zeit, nach über 22 Stunden Reisezeit, ein ordentliches Abendessen zu bekommen.

1. Tag

Gleich am ersten Tag haben wir uns morgens zum Züchter Shinoda gemacht. Dieser Ist bekannt für seine Doitsu-Gosanke und seine Ginrin Showa, sowie natürlich seine Hi-Utsuri. Hier konnte ich mir eine tolle Box Ginrin Showa gemischt mit Kujaku  und einem wunderschönen Doitsu Sanke mit Tsubo-Sumi sichern. Gleich anschließend sind wir zu Miyatora gefahren. Der hatte in den Becken gerade neue Fische eingesetzt. Das Wasser war allerdings so trübe, dass eine vernünftige Selektion nicht möglich war. Eine Box konnte ich aber dann doch selektieren, darunter ein Doitsu Kin-Ki-Utsuri; eine echte Rarität! Danach ging es zu Chogoro. Dort habe ich einen umwerfenden Kikokuryu gesehen. Der Rest wurde mit seinen sehr bekannten Platinum Ogon -alle weiblich- und sehr guten Shiro Utrsuri aufgefüllt. Weitere Züchter hatten an diesem Tage nichts brauchbares im Angebot, aber ich hatte ja noch weitere Tage.

Shinoda

Miyatora

Chogoro

Preise: Shinoda, 395,00 €, Miyatora, 375,00 €,  Chogoro, Platinum weiblich, 450,00 €, die anderen 350,00 €

2. Tag

Am 2. Tag ging es nach einer echt heftigen Jetlag-Nacht zu Ikarashi Ozumi – eine realtiv lange Langfahrt von 45 Minuten, aber ich hatte einen Termin. Ich brauchte unbedingt Beni-Kumonryu und wurde dort fündig. Einfach eine hervorrage Qualität. Eine 2. Box Nissai konnte ich dort auch noch selektieren. Danach machten wir uns auf den Weg zu Kase. Dieser hatte dieses Jahr unglaublich gute Showa zu einem sehr guten Preis. Aus den prall gefüllten Becken habe ich 4 Prachtexemplare selektieren können. Gleich danach ist mir ein Becken mit weitern tollen Fischen ins Auge gefallen. Also Keschern! Ein toller Doitsu Shiro Utsuri, Goshiki, Ginrin Showa und Metallic Ochiba sind mir ins Netz. Allesamt sehr sehr gut in der Qualität. Danach konnte ich noch eine sehr interessante Box seiner Nissai zusammenstellen. Auf dem Heimweg haben wir noch bei Maruhiro Halt gemacht. Das war eine gute Idee! Er hatte frisch abgefischt und ich konnte 3 Boxen selektieren. Der 2. Einkaufstag war erfolgreich eingetütet. So kann es weitergehen.

Ikarashi 1

Ikarashi 2

Kase 1

Kase 2

Kase 3

Preise:  Ikarashi 1, 240,00 €, Ikarashi 2, 730,00 €, Kase 1, 850,00 Kase 2, 1000,00 €, Kase 3, 240,00 €.

Maruhiro 1

Maruhiro 2

Maruhiro 3

Preise: Maruhiro 1, 350,00 €,Maruhiro 2, 350,00 €, Maruhiro 3, 240,00 €.

3. Tag

Am diesem Tag wollte ich unbedingt nocheinmal zu Miyatora. Das Wasser sollte nun klar sein. So war es auch! Ich konnte wunderschöne Boxen mit hervorragenden Nissai zu einem sehr sehr guten Preis selektieren. Auch viele Tancho waren darunter. Danach habe ich mich noch für einen High Quality Kujaku interessiert. Ein wunderschönes Tier, das ich unbedingt haben musste. Da in der Box noch Platz gewesen ist, habe ich einen ebenso guten Tancho Sanke finden können und die Box voll gemacht. Danach hatten wir einen Termin bei Oofuchi. Auch dort war mit das Glück hold. Eine wunderschöne Box mit hervorragenden Sansai Sanke und Kujaku konnte ich zusammenstellen. Danach ging es noch in das 2. Koihaus von Oofuchi. Hier musste ein Doitsu Kujaku mit 66cm und einem unglaublichen Body unbedingt mit. Der Koi hat bereits einen Kunden gefunden. Die Nacht brach schon gegen 16.30 Uhr an, keine Chance mehr, vernünftig Fische zu selektieren.

Miyatora 2

Miyatora 3

Miyatora 4

Miyatora 5

Preise: Miyatora 2, 425,00 €, Miyatora 3, 620,00 €, Miyatora 4, 620,00 € die Tancho Kohaku 425,00 €, Miyatora 5 Kujaku und Tancho Sanke, Sansai je 2500,00 €.

Miyatora 5

Oofuchi 1

Oofuchi 2

Preise: Miyatora 5 Tancho Sanke, 2.500,00 €, Oofuchi 1, Kujaku rechts 1000,00 €, Kujaku Mitte 1750,00 €, Sanke Mitte 1750,00 € und Sanke rechts 1950,00 €; Oofuchi 2, Doitsu Kujaku 5000,00 €.

4. Tag

Gleich morgens um 9 Uhr hatten wir einen Termin bei Seckiguchi. Die Anreise zu diesem Züchter dauert fast 1 Stunde und 30 Minuten. Aber, meine Freunde, sie war es wert! Seckiguchi produziert unglaublich gute Showa. Ich hatte die Gelegenheit insgesamt 6 hervorragende Nissai Showa mit enormen Potential zu einem Hammerpreis zu bekommen. Arrigotou gozaimasu, Seckiguchi San! Danach sind wir zu Stoshi weitergefahren. Der ist nur einen Steinwurf von Sekiguchi entfernt. Satoshi macht wirklich wunderschöne Fische mit absolut brillianter Qualität, also schnell keschern. Dort konnte ich 2 schöne Boxen zusammenstellen. Danach sind wir noch weitere Züchter angefahren, die jedoch entweder zu teuer waren oder ein unzureichendes Angebot hatten. Nachmittags haben wir nochmals Ikarashi Ozumi angesteuert. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es war allerdings irrsinnig schwer, bei trübem Wasser „die Spreu vom Weizen“ zu trennen. Ich denke aber, es ist ganz gut gelungen. Abends haben wir noch Halt bei Maruhiro gemacht – wieder Glück – denn er hatte frisch abgefischt und es waren gerade keine Kunden da. Ich konnte 2 schöne Boxen machen, eine davon nur mit Kohaku. An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, dass es bei hunderten Fischen in einem Becken eine echte Knochenarbeit ist, die richtigen zu finden und zu selektieren. Pro Box hatte ich hier mindestens 30 Minuten zu kämpfen, den längst nicht alle Fische in einem Becken sind „ihr Geld wert“.

Sekiguchi

Sekiguchi

Sekiguchi

Sekiguchi

Satoshi 1

Satoshi 2

Preise:Seckiguchi Showa 1500 – 1700 € (die kleineren 1500). Satoshi 1+2, 240,00 €

Ikarashi 3

Ikarashi 4

Maruhiro 4

Maruhiro 5

Preise: Ikarashi 3+4, 240,00 €. Maruhiro 4+5, 240,00 €

5. Tag

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, am letzten Einkaufstag nichts mehr zu kaufen, da ich schon mehr als genug Fische hatte. Dennoch fuhren wir morgens gleich zu Yagenji, „nur mal zum gucken“. Das war natürlich ein Fehler, denn dort schwammen unglaublich gute Shiro Utsuri, zu einem sensationellen Preis. Offensichtlich hatten die Kollegen vor mir das Beste im Becken gelassen. Da kann man nicht nein sagen. Danach wollten andere Kollegen noch zu diversen Züchtern. Leider, oder sollte ich sagen „Gott sei Dank“, war dort für mich nichts dabei. Gegen Abend wollte ich nochmals zu Kase, weil mir seine guten Showa und auch sonst sein gutes Angebot nicht aus dem Kopf ging. Und es hat sich gelohnt. Ich habe nocheinmal eine Box hervorragender Showa selektiert und eine weitere Box mit absoluten Hinguckern. Nach 28 Boxen, 173 Fischen und sehr anstrengenden 5 Tagen, war mir ein angemessenes Dinner vergönnt.

Yagenji

Kase 4

Kase 5

Preise: Yagenji, 395,00 €, Kase 4, 795,00 €, Kase 5, 850,00 €.

 

6. Tag

Es ging schon um 6.30 Uhr mit dem Taxi vom Hotel zum Bahnhof, um die 22 Stündige Rückreise anzutreten. Eine letzte Ramensuppe am Flughafen, und schon war ich wieder in der Luft.

Viel zu schnell vergeht eine solche Reise! Sie sehr intensiv, sehr sehr anstrengend und voll positivem Stress. Und ich glaube sagen zu können, dass die Qualität in diesem Jahr ganz erheblich gesteigert werden konnte. Mit 173 Fischen der größte Import bisher. Die Fische werden am 16.11.2018 bei mir zu Hause ankommen. Ich freue mich schon jetzt darauf, mit Euch „die Neuen“ anzuschauen. Vielen Dank und viele Grüße

Euer Wolfgang Stühle

Saisonende – Einkaufsreise Japan

Liebe Kunden,

die Saison neigt sich mit dem Ende des sehr langen und sehr warmen Sommer langsam dem Schluss zu. Wir haben deshalb die Öffnungszeiten geändert. Nach vorheriger Absprache sind wir aber gerne jederzeit für Sie da.

Vor dem anstehenden Winter ist es wichtig, die Koi ernährungsphysiologisch gut zu versorgen. Damit die Koi für den Winter genügend Energiereserven haben, ist es wichtig, dass sich die Fische Fettdepots zulegen können. Sie können das am Besten dadurch erreichen, dass Sie dem Futter ein gutes Fischöl zugeben. Sehr gut eignet sich hierfür das Fischöl von Dr. Bretzinger „Koi Doc´s Hi-Power“. Wer möchte, kann das gerne noch bei uns ordern. Auch wenn die Temperaturen langsam zurückgehen, sind die Fische noch im Sommermodus. Gerade jetzt ist die Zeit, in welcher die Fische noch ordentlich Futter zu sich nehmen. Dies sollte unbedingt genutzt werden.

Das Ende der Saison markiert den Start für den Einkauf neuer Fische in Niigata. Wir werden dort in der Zeit vom 27.10.2018 bis 03.11.2018 für Sie vor Ort sein. Wer möchte, kann uns gerne unverbindlich Wünsche mit auf die Reise geben. Wir sollten hierzu wissen, welche Varietät Sie interessiert, welches Alter der Koi haben sollte, und welches Preislimit Sie vorsehen möchten. Wir werden dann versuchen, Ihren Traumkoi in Niigata zu bekommen. Sobald die Koi importiert sind, werden wir Sie dann anschreiben. Sie haben dann die Möglichkeit, die Fische zu besichtigen, und fest zu reservieren.

Es ist auch an der Zeit, dass wir uns für das entgegen gebrachte Vertrauen bei unseren Kunden bedanken. Wir konnten auch dieses Jahr viele neue Kunden gewinnen, was es uns ermöglicht, unser Angebot für das nächste Jahr noch etwas zu vergrößern. In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass uns so viele Kunden vor Ort besucht haben. Das wissen zur schätzen und macht uns stolz. Vielen Dank dafür!

Nach der Einkaufsreise in Niigata werden wir einen kleinen Bericht dazu verfassen. Sicherlich ist das immer interessant zu lesen. Wir haben dieses mal auch fest vor, ein kleines Video zu erstellen. Also lassen Sie sich überraschen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allzeit gesunde Fische!

Mit den besten Grüßen aus Oberschwaben

Wolfgang Stühle

 

Sommerrabatt

Liebe Koifreunde,

ab Juli 2018 bis Saisonende gibt es auf alle Koi, die noch verfügbar sind 10 % Rabatt. Die nächste Japanreise ist bereits gebucht, weshalb wir in der Anlage Platz brauchen. Es sind noch sehr gute Koi in allen Qualitäten erhältlich. Es lohnt sich also, zu stöbern.

Weiterhin einen erfolgreichen Koisommer wünscht Euch allen

Wolfgang Stühle

Saisonstart 2018

Liebe Koifans,

nach dem doch langen und zähen Winter hat der Frühling buchstäblich Vollgas gegeben. Genau genommen befinden wir uns derzeit eher im Frühsommer als im Frühjahr. Die Wetterprognose für die nächste Zeit läßt es ausgeschlossen erscheinen, dass wir nochmal sehr kühle bis kalte Temperaturen bekommen.

In vielen Teichen dürften die Temperaturen mittlerweile stabil zum Teil deutlich über 15 Grad liegen. Ideale Bedingungen also für alle jene, die noch auf der Suche nach Neuzugängen sind. Derzeit erreichen mit sehr viele Anfragen. Wer sich also noch die beste Auswahl sicher will, sollte schnell handeln. So meine ich, dass mit Fug und Recht gesagt werden kann: die Saison 2018 hat begonnen.

Euch allen wünsche ich ein wunderschönes Sommerhalbjahr mit dem schönsten Hobby der Welt und allzeit gesunde und vitale Fische.

 

Tipps für das nahende Frühjahr

Liebe Koifreunde,

obwohl durch das Land im Augenblick der tiefste Winter zieht, ist es dennoch an der Zeit, sich Gedanken über das nahende Frühjahr zu machen. Nach den aktuellen Wetterprognosen könnte das Frühjahr schnell kommen. Der Winter war bislang für unsere Koi alles andere als günstig. In nicht beheizten Teichen dürfte die Wassertemperatur bereits Mitte Oktober unter die 15 Grad Marke gefallen sein. Der Winter war bis vor 10 Tagen im Grunde keiner. Dies hatte zur Folge, dass die Wassertemperatur in den Teichen kaum unter 6 Grad gefallen ist. Die Koi sind dabei nicht wirklich zur Ruhe gekommen. Sie sind wahrscheinlich in vielen Teichen bis vor kurzem noch umhergeschwommen auf der Suche nach Futter. Das dürfte die Fische viel Energie gekostet haben, die kaum durch spärliche Futtergaben während der vergangenen Monate aufzufangen war. Da ist der Energiemangel im Frühjahr vorprogrammiert. Deshalb gilt es diesem Frühjahr besonders darauf zu achten, die Fische vor dem EMS (Energiemangelsyndrom) zu schützen. Wie geht das am besten?

Zunächst einmal ist es sehr wichtig, eine kontinuierliche Steigerung der Wassertemperatur auf stabil 15 Grad hinzubekommen. Temperaturschwankungen sollten tunlichst vermieden werden. Gegebenenfalls hilft es sehr, die Teiche tagsüber bei Sonnenschein aufzudecken und zur Nacht hin wieder -zumindest teilweise- abzudecken um ein Auskühlen zu vermeiden.

Zweitens ist es sehr wichtig, den Koi, sobald sie Futter aufnehmen, schnell verfügbare Energie in Form von Fetten zur Verfügung zu stellen. Das geht am Einfachsten dadurch, dass vorhandenes Futter aufgefettet wird. Dr. Bretzinger hat hier ein ganz hervorragendes Fischöl entwickelt, das hoch an ungesättigten Fettsäuren ist, und gleichzeitig eine lange Haltbarkeit vorweisen kann. Folgende Informationen gibt es zu diesem KoiDoc´s Hi-Power Fischöl:

KoiDoc´s Hi-Power besteht aus erstklassigem Fischöl, ist hoch aufgereinigt und ideal für die Ernährung von Koi. Es wurde mit gefriergetrockneter Phaffia rhodozyma angereichert, eine Mikro–Alge, die natürlicherweise den roten Farbstoff Astaxanthin enthält. Das Astaxanthin wirkt antioxidativ und dadurch dem Fettverderb entgegen. Außerdem hat Astaxanthin eine Wirkung als roter Farbverstärker, was der Farbbrillianz der Koi zu Gute kommt. Mittels Stabilisatoren wird die Haltbarkeit von einem Jahr erreicht, was gänzlich ohne zugesetzte Antioxidantien nicht zu schaffen ist. Nur so ist der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auch bei geöffnetem Gebinde über ein volles Jahr gewährleistet und die Fettoxidation (ranzig werden) wird wirkungsvoll  unterdrückt.

KoiDoc´s Hi-Power ist reich an kurzkettigen Fetten, die auch im kühleren Wasser gut von Koi verdaut werden können. Reichern Sie damit Ihr Futter von Herbst bis Frühjahr an, können es die Koi unverzüglich in Energie umsetzten. Das vorhandene Körperfett kann der Koi oft nur bei höheren Wassertemperaturen aufschließen. Bei kalten Temperaturen ist ihm dies nicht möglich. Hier hilft fetthaltiges Futter, das mit kurzkettigem Fischöl angereicht ist.“

Wer Interesse an dem Fischöl hat, meldet sich gerne per Mail oder auch telefonisch. Ich kann das Fischöl KoiDoc´s Hi Power, 500 ml  für 11,90 € zzgl. Versandkosten anbieten. Die Ware ist ganz frisch und daher bis Februar 2019 haltbar.

Viel Erfolg und einen gelungenen Start ins neue Koijahr wünscht

Koi Oberschwaben

 

2. Gesundheitstests liegen vor

Im Januar 18 haben wir den Import aus November 17 sowohl auf KHV wie auch auf CEV nachtesten lassen.

Die Ergebnisse sind mit Attesten auf der Seite „Gesundheit“ einsehbar. Alle durchgeführten Test waren negativ. Damit haben wir in Sachen Gesundheit und Vorsorge für unsere Kunden sicher mehr getan, als viele unsere Mitbewerber. Dies alles dient der größtmöglichen Sicherheit und Transparenz.

Viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten und allseits ein gesundes Koijahr 2018!!

Gesundheitscheck

Am Donnerstag war es nun soweit. Dr. Bretzinger hat den ersten Gesundheitscheck direkt nach dem Import durchgeführt. Nach seiner Einschätzung stehen die Fische vital da und machen einen gesunden Eindruck. Parasitär wurden lediglich 2 Kiemenwürmer gefunden, die aber bereits mit dem eingebrachten Wurmmittel verschwinden sollten. Eine Nachkontrolle wird selbstverständlich durchgeführt. Zugleich wurden Proben für das Labor von Kieme und Haut genommen und noch am selben Tag verschickt. Das Ergebnis dürfte nächste Woche vorliegen und wird unter der Rubrik „Gesundheit“ – wie immer- veröffentlicht.

Vielen Dank an Dr. Bretzinger!

In etwa 2 Wochen werde ich beginnen, die Fische einzeln zu fotografieren und auf die Homepage einzustellen.

Japanreise vom 10.-18.10.2017

Am 10. Oktober war es endlich soweit. Mit der ANA (All Nippon Airways) ging es von München aus per Direktflug nach Tokio – Haneda. Abflug war in München um 21.25 Uhr und in Japan landete die Maschine nach 11 1/2 Stunden Flug Ortszeit um 16.20 Uhr am 11.10. Danach schnell ins Taxi um mit dem Shinkansen von Tokio nach Nagaoka zu fahren. Dort wurde ich dann von meinem Agenten Rob am Bahnhof abgeholt. Nach dem Einchecken im Hotel ging es gegen 20 Uhr zum Abendessen. Ein Genuss.

Am nächsten Morgen früh aufgestanden und gleich nach dem Frühstück um 8.30 Uhr zu Kase. Kase hatte kürzlich abgefischt, weshalb die Auswahl und die Qualität super war. Ich konnte 2 schöne Boxen Nisai selektieren. Arigato Gosaiimas, Kase san!

Danach ging es weiter zu Miyatora. Auch dieser hatte sehr schöne Fische im Angebot. Allerdings war ich gehalten, mich auch maximal 7 Züchter zu beschränken. Bedauerlicherweise musste ich hier Fische schwimmen lassen, die ich gerne mitgenommen hätte.

Weiter ging es zu Shinoda. Hier wollte ich unbedingt Doitsu Showa, Ginrin Showa und Hi Utsuri selektieren. Und ich hatte unwahrscheinliches Glück. Shinoda san kam gerade von seinem Naturteich zurück und vor mir war kein anderer Kunde da. Ich hatte die allererste Auswahl, was ich auch genutzt habe. Wunderschöne Fische.

Die mitgereisten Kollegen haben noch bei anderen Züchtern vorbeigeschaut. Unter anderem waren wir auch bei Sakazume. Bedauerlicherweise war hier die Auswahl eher bescheiden. Eigentlich bekannt für seine Goromo, war von dieser Varietät kaum ein Fisch von ansprechender Qualität zu sehen. Eine Box habe ich hier deshalb nicht zusammenstellen können. Schade, aber so ist das eben. Nicht bei jedem Züchter bekommt man zu jeder Zeit diejenige Qualität, die man sich für seine Kunden wünscht. Danach sind wir noch zu Marusaka gefahren. Hier war die Auswahl an Nissai wieder sehr gut. Auch die Qualtiät hat gepasst, sodass ich zwei Boxen selektieren konnte, darunter auch ausgefallene Varietäten wie Ki Kikokuryu und Aya – Wakaba. Seht selbst:

Nachdem noch weitere Züchter angefahren wurden, aber eine Selektion jeweils nicht vielversprechend war, bin ich zum Ende des Tages noch zu Maruhiro gekommen. Dort ist immer viel Betrieb, weil seine Farm „verkehrsgünstig“ liegt. Aber das Glück war mir hold und ich konnte gute Nisai selektieren. Darunter waren sehr gute Shusui, die einen hohen Weißanteil gezeigt haben. Genau das, was ich haben wollte, also Kescher reingehalten und 3 Boxen vollgemacht. Arigato Gosaiimas, Maruhiro san!

So ging der erste Tag in Niigata zu Ende. Wahnsinnig aufregend und wahnsinnig anstrengend. Es ist eine echte Herausforderung, aus den Becken der Züchter diejenigen Fische heraus zu keschern, die letztendlich den eigenen Ansprüchen genügen. Bei geschätzten 300 – 400 Nisai im Becken kann man schon mal den Überblick verlieren. Erst, wenn die ausgesuchten Koi auch noch den Gesundheitscheck überstanden haben, wird die Box fertig gemacht. Bei weitem ist es nicht so, dass jeder Verkaufsfisch in Japan unversehrt und gesund ist. Da muss unbedingt genau nachgeprüft werden. Abends haben wir den Tag dann mit guter japanischer Küche ausklingen lassen.

Am 13. Oktober sind wir morgens gleich zu Yamazaki von der Yamasan Koi Farm. Hier hatten wir uns angekündigt. Ich habe das Angebot an guten Nisai nicht als gut genug empfunden, um zu selektieren. Deshalb hatte ich Zeit, auch in die anderen Becken von Manabu zu schauen. Dabei sind mir zwei wunderschöne Beni Kikokuriyu aufgefallen, die ich mir zunächst in die Wanne gesetzt habe. Die Fische haben eine unwahrscheinliche Klarheit in der Farbgebung und sind von intensivem Glanz, weshalb die beiden unbedingt mit mussten.

Danach ging es zur Marusei Koi Farm. Da Anzahl an Fischen, die dort in der großen Halle schwimmt, ist schlicht unüberschaubar. Yoshiyuki Hirasawa hatte aus dem Naturteich Wagoi abgefischt. Riesige Tiere, darunter Chagoi, Karashigoi, Yamabuki, Mukashi und Kogane. Ich hatte mich nach den Tieren erkundigt, und Yoshiyuki versicherte mir, dass es sich um Sansai handelte. Angesichts der Tatsache, dass die Fische alle zwischen ca. 75 und 80 cm groß waren; kaum zu glauben. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir 4 Kracher aus dem noch vollen Becken herausgesucht, darunter ein Karashigoi, ein Mukashi Ogon, ein Yamabuki Ogon und ein Chagoi mit sage und schreibe 82 cm; als Sansai! Einfach Unglaublich.

Nach diesem Erlebnis ging es zur Yagenji Koi Farm. Ich wollte hier unbedingt HQ Shiro Utsuri selektieren. Enttäuscht musste ich zunächst feststellen, dass in den Verkaufsbecken kaum Fische da waren. Doch dann kam der erlösende Anruf: Die Shiro Utsuri Nisai wurden gerade abgefischt. Schnell habe ich mir davon eine Box mit 5 wunderschönen Tieren sichern können. Manchmal muß einem eben das Glück helfen.

Abends ging es nochmals zu Maruhiro. Ich war auf der Suche nach HQ Nisai und trotz der vorgerückten Stunde habe ich noch drei Boxen mit sehr guten Fischen selektieren können. Darunter wirklich sehr starke Benigoi und Ginrin Benigoi mit unglaublich gutem Körperbau und bestechendem Rot.

Anstrengend aber glücklich habe ich den 2. Einkaufstag beenden können. Der Jet lag hat sich noch bemerkbar gemacht und war nur mit einem weitern ausgezeichneten Abendessen zu ertragen.

Am 14. Oktober sind weitere Händler in Ojiya angekommen und wollten ebenfalls selektieren. Ich habe den Kollegen gerne den Vortritt gelassen, da ich ja zu diesem Zeitpunkt fast alles bekommen habe, was ich wollte. Dies gibt Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Ich konnte in dieser Zeit viel über Qualitätsmerkmale der Fische erfahren und habe unglaublich viel dazulernen dürfen. Dabei ist mir auch so richtig bewußt geworden, wie unendlich freundlich die Japaner sind. Nie ein Aufbrausen, ein unfreundliches Wort, statt dessen immer ein Lächeln und eine höfliche Verbeugung. Nachdem verschiedene Züchter besucht worden waren, ging es nochmals zur Yagenji Koi Farm. Dort hatte ich ja bereits eine Box Shiro Utsuri selektiert, und nun wollte ich eine zweite Box Nisai finden. Glücklicherweise konnte ich 5 Fische von hoher Qualität zu einer Box zusammen stellen.

In der Box befindet sich ein Goromo, ein Asagi, ein Kikusu, ein Goshiki und ein Kujaku, allesamt von ausgezeichneter Qualität. So war dieser Tag wieder ein Erfolg für mich.

Am 15. Oktober waren die Händlerkollegen am Einkaufen. Auch diese haben sehr schöne Fische kaufen können. Manchmal hat es mir schon fast leid getan, wie viele schöne Fische ich in Japan lassen musste, aber der Platz zu Hause ist leider begrenzt. So mancher Gedanke kreiste daher um die Frage, wie ich noch weitern Platz für das nächste Jahr schaffen kann. Trotzdem musste ich noch unbedingt zu Shinoda, um einen Kundenwunsch gerecht zu werden. Das Glück war wieder einmal auf meiner Seite und ich konnte einen erstklassigen Doitsu Showa selektieren. Der Kunde wird sicher seine Freude an diesem Fisch haben. Damit die Box voll wird, habe ich -wiederum direkt nach dem Abfischen- drei weitere, Doitsu Showa bzw. Doitsu Sanke dazusetzen können. Eine wirklich traumhaft schöne Box!

Den 16. Oktober habe ich genutzt, um mir das Koi Museum in Ojiya anzusehen. Das ist wirklich eine ganz bezaubernde Anlage und unglaublichem Charme. Kunstvoll wurde auf relativ kleinem Raum die Illusion einer Landschaft geschaffen. Absolut sehenswert. Am 17. Oktober habe ich bei der Marusei Koi Farm noch eine Box mit 3 Sansai Chagoi bekommen können. Leider ist das Foto nicht mehr vorhanden. Dies werde ich umgehend nachreichen. So ging am Abend des 17. Oktober eine wunderschöne und erlebnisreiche Reise zu Ende; natürlich mit gutem Essen. Am 18. Oktober musste ich früh morgens die 22-stündige Heimreise antreten. Schon jetzt vermisse ich den Trubel und die Eindrücke aus Japan. Ich bin sicher, dass ich so schnell wie möglich wieder dort hin muss.

Die Fische des Imports 2017 werden am 02.11.2017 ankommen. Wer Interesse hat, kann sich gerne ab ca. 1 Woche später melden.